Regenzeit Thailand: Wann & was erwartet mich?
Aktualisiert 2026
Die Regenzeit in Thailand dauert von Mai bis Oktober. Der nasseste Monat ist der September mit 250 mm Niederschlag an 19 Regentagen.
Kurz: Mai–Oktober
Bedingt empfehlenswert
Thailand ist auch in der Regenzeit bereisbar — entscheidend ist, welche Region du wählst, denn Phuket und Koh Samui haben gegensätzliche Regenzeiten.
Thailand und Regenzeit — das klingt für viele Reisende nach einem Risiko. Dabei ist der Monsun in Thailand kein Reiseverbot, sondern vor allem eine Frage der richtigen Region zur richtigen Zeit. Das Besondere an Thailand: Die Andamanküste mit Phuket und Krabi hat ihre Regenzeit von Mai bis Oktober, während Koh Samui am Golf von Thailand in exakt diesen Monaten traumhaftes Wetter bietet — und umgekehrt. Wer diesen Unterschied kennt, reist klüger, günstiger und mit deutlich weniger Risiko, einen verregneten Urlaub zu erleben. Dazu kommt, dass Regen in Thailand kaum so fällt, wie Europäer es fürchten: Stundenlanger Nieselregen ist die Ausnahme. Typisch sind kurze, heftige Nachmittagsgewitter, auf die oft ein klarer Abend folgt. Dieser Guide erklärt dir Monat für Monat, Region für Region, was dich in Thailand erwartet — mit konkreten Zahlen, ehrlichen Einschätzungen und praktischen Tipps aus der Reisepraxis.

Regenzeit Thailand – Monat für Monat
Regenzeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober. Trockenzeit: Januar, Februar, März, April, November, Dezember.
Was erwartet mich während der Regenzeit in Thailand?
Der Regen in Thailand ist tropisch — er kommt anders als in Europa, und dieses Wissen ist der Schlüssel zu einem entspannten Urlaub. Auf der Andamanküste (Phuket, Krabi, Koh Lanta) baut sich der Monsun typischerweise am Nachmittag auf: Morgens scheint die Sonne, gegen Mittag ziehen Wolken auf, am frühen Nachmittag entlädt sich ein heftiger Schauer über 30 bis 90 Minuten, danach reißt der Himmel oft wieder auf. Ein Strandmorgen von 8 bis 13 Uhr ist deshalb selbst im August häufig möglich. Im September, dem Höhepunkt der Monsunzeit mit 250 mm und 19 Regentagen, können sich diese Gewitter jedoch so häufen, dass ganze Tage ohne Sonne vergehen. Die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 80 und 90 Prozent und lässt die Hitze von 30°C deutlich intensiver wirken als in der Trockenzeit. In Bangkok sind nachmittägliche Gewitter im Monsun oft begleitet von kurzzeitigen Überschwemmungen in tiefer gelegenen Straßen — das Transportsystem und die Sehenswürdigkeiten bleiben jedoch in der Regel unberührt. Im Norden (Chiang Mai) sind die Schauer milder und die Temperaturen durch die Höhenlage erträglicher. Der wichtigste Satz für Thailandreisende: Es gibt keine einheitliche Regenzeit für ganz Thailand — es gibt immer eine Region, in der das Wetter gut ist.
Thailands Regenzeit ist vom südwestlichen Monsun geprägt und trifft die Andamanküste (Phuket, Krabi) von Mai bis Oktober am härtesten. Die Golfküste um Koh Samui folgt einem anderen Takt: Dort ist Oktober bis Januar die nasse Jahreszeit, während Phuket bereits wieder sonnig ist. Der Regen fällt meist in kurzen, intensiven Nachmittagsgewittern — Morgenstunden sind oft wolkenlos, selbst auf dem Höhepunkt des Monsuns.
Lohnt sich Thailand in der Regenzeit?
Eine Reise während der Regenzeit nach Thailand hat Vor- und Nachteile. Hier ein Überblick:
Vorteile
✓Hotelpreise 20–40 % günstiger als in der Hochsaison — Luxusvillen auf Phuket werden erschwinglich
✓Keine überfüllten Strände: Beliebte Spots wie Maya Bay oder Phi Phi Islands sind in der Monsunzeit deutlich ruhiger
✓Die Landschaft ist unvergleichlich grün und üppig — Thailand leuchtet nach dem Regen in sattem Dschungelgrün
✓Dank der regionalen Gegenphasigkeit gibt es immer irgendwo in Thailand perfektes Wetter — Koh Samui, wenn Phuket regnet und umgekehrt
✓Regen fällt meist in kurzen, intensiven Nachmittagsgewittern — Morgende und Abende sind häufig trocken und nutzbar
✓Wasserangebote wie Wasserfälle und Reisfelder sind in der Regenzeit am beeindruckendsten — ein Fotomotiv, das Hochsaisontouristen verpassen
✓Last-Minute-Buchungen zu attraktiven Konditionen möglich, da die Nachfrage in der Monsunzeit deutlich zurückgeht
✓Street-Food-Kultur und Tempelbesuche in Bangkok und Chiang Mai sind wetterunabhängig und in der Regenzeit besonders authentisch
Nachteile
✗Im September fallen auf der Andamanküste durchschnittlich 250 mm Regen an 19 Tagen — verlässliche Strandtage sind kaum planbar
✗Speedboat-Touren zu Inseln und Schnorchel-Ausflüge werden bei schlechtem Wetter kurzfristig abgesagt, oft ohne Rückerstattung
✗Koh Samui und Koh Tao haben von Oktober bis Januar ihre Hochregenzeit — wer zur falschen Zeit an die falsche Küste reist, erlebt Dauerregen
✗Hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 % lässt die Hitze von 30°C körperlich sehr belastend werden, besonders in Bangkok
✗Überschwemmungen in Bangkok und anderen Tieflagen können nach extremen Regenfällen den Verkehr und einzelne Sehenswürdigkeiten vorübergehend beeinträchtigen
Preise in der Regenzeit
Während der Monsunmonate Mai bis Oktober sinken die Hotelpreise auf der Andamanküste um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zur Hochsaison von November bis April. Ein Beachfront-Resort auf Phuket, das in der Hochsaison 200 Euro pro Nacht kostet, ist im August häufig schon für 120–160 Euro buchbar. Flüge nach Bangkok und Phuket sind in der Monsunzeit ebenfalls günstiger, da die Nachfrage aus Europa und Australien deutlich zurückgeht. Wir empfehlen, Unterkünfte mit kostenloser Stornierung zu buchen — das Wetter kann kurzfristige Planänderungen erfordern.
Welche Monate sollte ich meiden?
Wer auf der Andamanküste Urlaub plant, sollte den September meiden: Mit 250 mm und 19 Regentagen ist er der nasseste Monat des Jahres für Phuket, Krabi und Khao Lak. Bootstouren werden häufig abgesagt, die See ist unruhig, und Sonnentage sind selten. Nur wenig besser ist der August mit 200 mm und 17 Regentagen. Der Juli liegt mit 170 mm und 16 Regentagen ähnlich hoch, gilt aber unter Reisenden als noch akzeptabel für einen Phuket-Besuch, wenn man sich auf Kulturprogramm und Stadtausflüge vorbereitet. Der Mai markiert den Beginn des Monsuns mit 180 mm und 15 Regentagen — wer noch bis Ende April reist, findet deutlich bessere Bedingungen. Für die Golfküste (Koh Samui) gelten andere Monate als problematisch: Der Oktober bis Januar sind die nassesten Monate. Auf Koh Samui kann der Nordostmonsun im November und Dezember besonders heftig sein, mit tagelangen Dauerregenphasen, die an das Extrem erinnern, das Andaman-Reisende im September kennen. Wer zur falschen Jahreszeit an die falsche Küste reist, hat schlicht Pech — wer die Muster kennt, kann das vermeiden.
Die Golfküste: Wenn Koh Samui gegen den Trend schwimmt
Das wichtigste Faktum über Thailands Wetter: Phuket und Koh Samui haben entgegengesetzte Regenzeiten. Während die Andamanküste von Mai bis Oktober vom südwestlichen Monsun getroffen wird, schützt die malaiische Halbinsel die Golfküste in dieser Zeit vor Regen. Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao genießen von Februar bis September überwiegend sonniges Wetter — genau in den Monaten, in denen Phuket am nassesten ist. Der Preis für dieses günstige Sommerklima: Von Oktober bis Januar trifft der Nordostmonsun die Golfküste direkt. Besonders November und Dezember können auf Koh Samui heftig werden, mit tagelangen Regenphasen, die auch erfahrene Tropenreisende überraschen. Für eine Reise im deutschen Sommer (Juni bis August) ist die Golfküste die klare Wahl; für einen Winterurlaub (Dezember bis April) sind beide Küsten eine gute Option, wobei Phuket in dieser Zeit das verlässlichere Wetter bietet.
Regionale Unterschiede
Die Regenzeit fällt in Thailand nicht überall gleich aus. Je nach Region gibt es deutliche Unterschiede:
Andamanküste (Phuket, Krabi, Koh Lanta, Khao Lak)
Die Andamanküste wird vom südwestlichen Monsun direkt getroffen — das ist die Region, für die die Durchschnittswerte dieses Guides am ehesten zutreffen. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober, mit dem absoluten Höhepunkt im September (250 mm, 19 Regentage). Typisch für diese Region: Regen fällt bevorzugt nachmittags in heftigen, kurzen Schauern. Morgens ist der Himmel häufig blau, Strandbesuche am Vormittag sind selbst im August möglich. Khao Lak, nördlich von Phuket, ist durch seine exponierte Lage noch regenreicher als Phuket selbst und empfiehlt sich nur außerhalb der Monsunmonate.
Tipp: Wer im Mai oder Oktober reist, findet auf Phuket noch akzeptable Bedingungen — günstige Preise und gelegentlich gutes Wetter machen diese Schulterzeit für Preisbewusste attraktiv.
Golfküste (Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao)
Die Golfküste folgt einem vollständig anderen Regenmuster als die Andamanküste — dieser Unterschied ist das wichtigste Wissen, das du über Thailands Wetter brauchst. Während Phuket von Mai bis Oktober nass ist, hat Koh Samui seinen Höhepunkt der Regenzeit von Oktober bis Januar. Der Nordostmonsun trifft den Golf von Thailand direkt und bringt auf Koh Samui besonders im November und Dezember starke Niederschläge. Im Gegenzug ist die Golfküste von Februar bis September weitgehend trocken und sonnig — genau dann, wenn Phuket im Monsun versinkt.
Tipp: Wer Thailand zwischen Mai und September bereisen möchte, fährt zur Golfküste (Koh Samui, Koh Tao). Von Oktober bis Januar hingegen ist Phuket die bessere Wahl.
Bangkok und Zentralthailand
Bangkok und das zentrale Tiefland folgen dem klassischen Monsunmuster: Regenzeit von Mai bis Oktober, Trockenzeit von November bis April. Mit 180 mm im Mai beginnt die nasse Jahreszeit, und im September fallen 250 mm an 19 Tagen. Der Regen in Bangkok ist für eine Metropole typisch: Nachmittägliche Gewitter können zu kurzfristigen Überschwemmungen in tiefer liegenden Stadtteilen führen. Tempelbesichtigungen und Kulturprogramm sind jedoch auch im Monsun problemlos möglich — die meisten Sehenswürdigkeiten sind überdacht oder innerhalb weniger Minuten erreichbar.
Tipp: In Bangkok lohnt es sich, Tempelbesuche auf den Vormittag zu legen und schwimmfähige Straßen nach starkem Regen zu meiden. Khlong-Boote und BTS Skytrain funktionieren auch bei heftigem Regen zuverlässig.
Nordthailand (Chiang Mai, Chiang Rai)
Der Norden teilt das Grundmuster von Bangkok — Regenzeit Mai bis Oktober, Trockenzeit November bis April — aber mit einem wichtigen Unterschied: Die Niederschläge sind milder als an der Küste, und die Temperaturen bleiben durch die Höhenlage angenehmer. Im September, dem Höhepunkt der Regenzeit, sind die Berge rund um Chiang Mai tiefgrün und die Wasserfälle in vollem Fluss. Kulturreisende, Trekking-Fans und Motorradfahrer finden im Norden selbst im Monsun lohnende Bedingungen, da der Regen selten den ganzen Tag anhält.
Tipp: Trekking im Norden ist in der Regenzeit zwar möglich, aber Wege können schlammig und gefährlich werden. Eine professionelle Führung ist besonders von August bis Oktober empfehlenswert.
Was kann ich trotzdem unternehmen?
Auch während der Regenzeit gibt es in Thailand viel zu erleben:
- Tempel und Kulturprogramm in Bangkok: Wat Pho, Wat Arun und der Königspalast sind überdacht oder trocken zu erkunden — Regen verändert hier kaum etwas an der Reisbarkeit
- Chiang Mai erkunden: Die Altstadt, der Nachtmarkt und die Doi-Suthep-Tempel-Region lassen sich auch im Regen hervorragend besuchen; die Kühle des Nordens ist im Monsun angenehmer als im heißen April
- Kochkurs buchen: Thai-Kochkurse in Bangkok, Chiang Mai oder Koh Samui sind ein wetterfestes Highlight und eine Fähigkeit, die du mit nach Hause nimmst
- Elefantenreservate besuchen: Ethische Elefantensanktarien in Chiang Mai und Chiang Rai sind ganzjährig geöffnet — die grüne Regenzeit ist für die Elefanten angenehmer als die heiße Trockenzeit
- Schnorcheln und Tauchen auf Koh Tao: Die Golfküste ist von Mai bis September trocken — Koh Tao gilt als einer der günstigsten und zugänglichsten Tauchorte weltweit
- Reisfelder in Chiang Rai fotografieren: Die terrassierten Reisfelder rund um Mae Salong und Doi Inthanon sind im Juli und August auf dem Höhepunkt ihrer Schönheit
- Wasserfälle entdecken: Erawan Falls in Kanchanaburi, Huay Keow in Chiang Mai und viele andere Wasserfälle führen in der Regenzeit volles Wasser — ein Naturschauspiel, das die Trockenzeit nicht bietet
- Nightlife und Street Food in Pattaya oder Bangkok: Wenn das Wetter für Strand- und Bootsurlauber ungeeignet ist, entfalten Thailands Städte ihre nächtliche Energie besonders eindrucksvoll
- Muay-Thai-Kämpfe und Massagen: Stadion-Events, traditionelle Massagen und Spa-Behandlungen sind komplett wetterunabhängig und zu Niedrigsaison-Preisen buchbar
Praktische Tipps für die Regenzeit in Thailand
- →Plane nach Region, nicht nach Datum: Der wichtigste Tipp für Thailand in der Regenzeit. Von Mai bis September ist Koh Samui und die Golfküste trocken, während Phuket nass ist — von Oktober bis Januar kehrt sich das um. Buche deine Unterkunft erst, wenn du weißt, wohin du genau reist.
- →Lege Strandzeit auf den Vormittag: Auf der Andamanküste bricht der Regen meist erst am Nachmittag oder Abend aus. Wer um 8 Uhr am Strand ist und um 14 Uhr ins Hotel zurückkehrt, erlebt oft einen halben Strandtag auch im August.
- →Packe immer einen wasserdichten Rucksack-Überzug: Tropischer Regen kommt ohne Vorwarnung und ist in Sekunden durchnässend — ein Regenschirm hilft kaum, ein Poncho und ein Rucksackschutz sind unverzichtbar.
- →Buche Bootstouren nur mit Stornierungsrecht: Speedboote zu den Phi-Phi-Inseln oder nach Koh Phi Phi werden bei starkem Seegang oder Regen kurzfristig abgesagt. Bestehe auf kostenloser Stornierung oder Umbuchung.
- →Prüfe den Versicherungsschutz für Aktivitäten: Manche Reiseversicherungen schließen Aktivitäten während offizieller Monsunmonate aus — kläre das vor Abreise ab, besonders wenn du Tauchen oder Wassersport planst.
- →Meide Khao Lak und den Nordwesten von Phuket im Monsun: Diese Gebiete sind durch ihre Exposition besonders regenintensiv und werden auch bei regionalem Monsun stärker getroffen als der Süden oder Osten der Insel.
- →Nutze Regentage für Massagen und Spa: Thailand bietet mit Abstand die günstigsten und qualitativ hochwertigsten Massagen weltweit — in der Niedrigsaison sind Termine auch in Top-Spas sofort verfügbar und deutlich günstiger.
Wohin stattdessen? Alternativen zur Regenzeit
Wenn Thailand Regenzeit hat, sind diese Ziele eine gute Alternative:
Bali hat seine Trockenzeit von Mai bis Oktober — genau dann, wenn Phuket am nassesten ist. Als südostasiatische Alternative bietet Bali Strand, Tempel und Reisfelder ohne Monsunregen.
Vietnam hat eine Nord-Süd-Klimateilung ähnlich wie Thailand — wer die Regenzeit meiden möchte, findet in Da Nang oder Hoi An von Februar bis August perfekte Bedingungen.
Die Malediven haben ihre Hochsaison von November bis April — wenn die Andamanküste trocken ist, herrscht auf den Malediven traumhaftes Wetter. Für einen Luxusurlaub ohne Regenrisiko die verlässlichste Wahl.
Fazit: Ist die Regenzeit in Thailand ein Problem?
Thailands Regenzeit ist kein Grund, zu Hause zu bleiben — sie ist ein Argument, klüger zu planen. Wer die Grundregel verinnerlicht hat — Andamanküste von November bis April, Golfküste von Februar bis September — findet in Thailand zu fast jeder Jahreszeit eine Region mit gutem Wetter. Dazu kommen die messbaren Vorteile der Monsunzeit: Preise fallen um 20 bis 40 Prozent, die beliebtesten Spots sind weniger überlaufen, und Kulturprogramm in Bangkok oder Chiang Mai lässt sich vom Regen ohnehin nicht aufhalten. Wer dennoch verlässlichen Sonnenschein an beiden Küsten möchte, plant seine Reise in die Haupttrockenzeit von Dezember bis Februar — dann ist ganz Thailand auf dem Höhepunkt seiner Attraktivität. Alle Wetterdetails für jeden Monat findest du auf unserer Übersichtsseite zur besten Reisezeit Thailand.
Häufige Fragen zur Regenzeit in Thailand
Wann ist die Regenzeit in Thailand?▼
Thailand hat keine einheitliche Regenzeit — die Region entscheidet alles. Die Andamanküste (Phuket, Krabi, Khao Lak) hat ihre Regenzeit von Mai bis Oktober, mit dem Höhepunkt im September (250 mm, 19 Regentage). Die Golfküste (Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao) folgt einem gegenteiligen Muster: Dort ist Oktober bis Januar die nasseste Zeit. Bangkok und der Norden (Chiang Mai) teilen das Muster der Andamanküste: Regen von Mai bis Oktober, Trockenzeit von November bis April.
Kann man während der Regenzeit nach Thailand reisen?▼
Ja — aber du musst die richtige Region zur richtigen Zeit wählen. Von Mai bis September ist die Golfküste (Koh Samui, Koh Tao) trocken, während Phuket im Monsun liegt. Von Oktober bis Januar ist es umgekehrt: Phuket und Krabi genießen ihre schönste Zeit, während Koh Samui Regen bekommt. Kulturreisende, die Bangkok oder Chiang Mai besuchen, sind ohnehin nahezu wetterunabhängig.
Hat Phuket eine andere Regenzeit als Koh Samui?▼
Ja, und dieser Unterschied ist das Wichtigste, was du über Thailands Wetter wissen musst. Phuket (Andamanküste) hat seine Regenzeit von Mai bis Oktober durch den südwestlichen Monsun. Koh Samui (Golfküste) wird in dieser Zeit durch die malaiische Halbinsel geschützt und ist trocken — dafür trifft dort der Nordostmonsun von Oktober bis Januar. Wenn Phuket am nassesten ist (September), hat Koh Samui bestes Wetter, und umgekehrt.
Wie viel Regen fällt in Thailand im September?▼
September ist der regenreichste Monat in Thailand (für die Andamanküste und Bangkok): Durchschnittlich fallen 250 mm Niederschlag an 19 Tagen. Das bedeutet statistisch an fast jedem zweiten Tag Regen — ein verlässlicher Strandurlaub auf Phuket oder Krabi ist in diesem Monat kaum planbar. Zum Vergleich: Der trockenste Monat Januar kommt mit nur 10 mm auf 1 Regentag.
Wie viel günstiger ist Thailand in der Regenzeit?▼
Während der Monsunmonate (Mai bis Oktober auf der Andamanküste) fallen die Hotelpreise um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zur Hochsaison. Ein Beachfront-Resort auf Phuket, das in der Hochsaison 200 Euro pro Nacht kostet, ist im August häufig für 120–160 Euro buchbar. Flüge sind in dieser Zeit ebenfalls günstiger. Wer auf Strandurlaub auf der Golfküste (Koh Samui) verzichten oder diese von Mai bis September bereisen kann, spart doppelt — niedrige Preise bei gutem Wetter.
Regnet es in Thailand den ganzen Tag?▼
Nein, das ist ein verbreitetes Missverständnis. Regen in Thailand fällt typischerweise in kurzen, intensiven Nachmittagsgewittern — oft zwischen 14 und 17 Uhr — und hört dann wieder auf. Morgende und Abende sind selbst im Monsun häufig trocken und sonnig. Der September ist die Ausnahme: In diesem Höhepunktmonat können sich Gewitter so häufen, dass ganze Tage bedeckt bleiben. In anderen Monaten wie Juni oder Oktober sind Strandmorgen auf Phuket durchaus realistisch.
Welche Region in Thailand hat die kürzeste Regenzeit?▼
Nordthailand (Chiang Mai, Chiang Rai) hat zwar dieselbe Regenzeit wie die Andamanküste (Mai bis Oktober), aber die Niederschläge sind durch die Höhenlage milder und die Luft kühler. Wer die Regenzeit minimieren möchte und trotzdem Thailand erkunden will, ist im Norden besser aufgehoben als an der Küste. Für Strandurlaub ohne Regenrisiko ist die Golfküste von März bis September die verlässlichste Wahl.