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Regenzeit Malediven: Wann & was erwartet mich?

Aktualisiert 2026

Die Regenzeit in Malediven dauert von Mai bis Oktober und umfasst zusätzlich den November, Dezember. Der nasseste Monat ist der Mai mit 216 mm Niederschlag an 15 Regentagen.

Kurz: MaiOktober + November, Dezember

Bedingt empfehlenswert

Die Regenzeit auf den Malediven (Iruvai, Mai–Oktober) bringt kurze Nachmittagsschauer, aber keine tagelangen Regenphasen — Temperaturen und Lagunen bleiben angenehm. Wer 30–50 % günstiger reisen und Mantarochen sowie Walhaie erleben möchte, findet hier einen überzeugenden Kompromiss.

Die Malediven und Regen — für die meisten Reisenden passt das nicht zusammen. Dabei hat der Iruvai, der Südwestmonsun der Malediven, seinen ganz eigenen Reiz. Von Mai bis Oktober bringt er regelmäßige Nachmittagsschauer auf die 26 Atolle des Inselarchipels, die sich über 900 Kilometer im Indischen Ozean erstrecken. Was er nicht bringt: tagelange Regenphasen, aufgewühlte Lagunen oder leere Resortinseln. Wer die Malediven in der Regenzeit bereist, zahlt 30 bis 50 Prozent weniger, hat die Riffe mit Mantarochen und Walhaien für sich und erlebt ein Archipel, das mit rund 7 Sonnenstunden täglich selbst im nassesten Monat keinen echten Monsun im südostasiatischen Sinne kennt. Februar ist mit nur 39 mm und 3 Regentagen der trockenste Monat des Jahres und zeigt, wie extrem der Kontrast zwischen Hulhangu-Trockenzeit und Iruvai-Regenzeit ausfallen kann. Ob sich die Reise in der Regenzeit lohnt, hängt davon ab, was man sucht: verlässliche Strandtage oder günstige Preise kombiniert mit spektakulären Naturhighlights unter Wasser. Dieser Guide liefert die ehrlichen Antworten.

Regenzeit Malediven

Regenzeit Malediven – Monat für Monat

Jan
75 mm
5 Regentage
Feb
39 mm
3 Regentage
Mär
74 mm
5 Regentage
Apr
132 mm
9 Regentage
Mai
216 mm
15 Regentage
Jun
182 mm
14 Regentage
Jul
175 mm
13 Regentage
Aug
188 mm
13 Regentage
Sep
213 mm
15 Regentage
Okt
222 mm
14 Regentage
Nov
201 mm
13 Regentage
Dez
231 mm
13 Regentage
HauptregenzeitRegenzeitTrockenzeit

Regenzeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember. Trockenzeit: Januar, Februar, März, April.

Detailliertes Wetter nach Monat

Alle Wetterdaten für Malediven — Temperaturen, Sonnenstunden und mehr:

Was erwartet mich während der Regenzeit in Malediven?

Ein typischer Tag auf den Malediven im Iruvai beginnt mit einem ruhigen, warmen Morgen. Der Himmel ist meist bewölkt-aufgehellt, die Lagune liegt spiegelglatt, und das Wasser schimmert in den bekannten türkisblauen Tönen. Die Temperaturen liegen konstant zwischen 28 und 30°C — die Malediven haben keine Saison der Kälte. Gegen 11 oder 12 Uhr bauen sich über dem offenen Ozean erste Cumuluswolken auf. Am frühen Nachmittag, häufig zwischen 14 und 16 Uhr, zieht ein Schauer auf: intensiver Tropenregen, warme Tropfen, manchmal kurze Böen. Nach 30 bis 90 Minuten ist der Spuk vorbei, und die Sonne zeigt sich wieder zwischen aufgerissenen Wolken. Die Lagune war die ganze Zeit ruhig — das ist das Entscheidende. Die meisten Resortinseln der Malediven haben ihre Bungalows auf der windgeschützten Westseite der Insel platziert; Schauer und Monsunbrise berühren das ruhige Lagunenwasser kaum. Was den Oktober mit 222 mm und 14 Tagen sowie den Mai mit 216 mm und 15 Tagen auszeichnet, ist nicht permanenter Regen, sondern eine höhere Schauerhäufigkeit — zwischen den Schauern dominiert weiterhin Sonne. Durchschnittlich 7 Sonnenstunden täglich selbst im nassesten Monat belegen das eindrücklich. Und der Monsun hat seine Kehrseite als Vorteil: Das aufgewühlte Tiefenwasser bringt Plankton an die Oberfläche und lockt Mantarochen in Scharen an die Hanifaru Bay. Wer die Malediven nur für das türkisblaue Wasser liebt, erlebt sie auch im Iruvai unverändert schön — wer sie für die Meeresfauna liebt, sollte die Regenzeit gezielt ansteuern.

Regen auf den Malediven kommt als kurzer, intensiver tropischer Schauer, der meist am Nachmittag über dem offenen Ozean aufzieht, innerhalb von 30 bis 90 Minuten abzieht und dann wieder Sonne freigibt. Die Lagunen der Resortinseln bleiben selbst in der Regenzeit überwiegend ruhig, weil die meisten Atolle ihre Bungalows auf windgeschützten Westseiten der Inseln anbieten. Mit rund 7 Sonnenstunden täglich ist der Iruvai-Monsun deutlich milder als der Monsun in Südostasien.

Lohnt sich Malediven in der Regenzeit?

Eine Reise während der Regenzeit nach Malediven hat Vor- und Nachteile. Hier ein Überblick:

Vorteile

Hotelpreise sinken von Mai bis Oktober um 30 bis 50 Prozent — ein Überwasser-Bungalow für 200 Euro pro Nacht statt 400 Euro ist in der Regenzeit keine Seltenheit.

September ist statistisch der günstigste Monat des Jahres auf den Malediven — kombiniert mit sich bereits besserndem Wetter Ende des Monats ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mantarochen versammeln sich von Mai bis November an der Hanifaru Bay (Baa-Atoll) — ein Naturschauspiel, das in der Trockenzeit schlicht nicht zu sehen ist.

Walhaie sind im Ari-Atoll ganzjährig präsent, treten aber von Mai bis Dezember deutlich häufiger auf, da der Monsun das Planktonangebot in Flachwasserbereichen erhöht.

Die Lagunen der meisten Resortinseln bleiben auch in der Regenzeit ruhig — Schwimmen, Schnorcheln am Hausriff und Kajakfahren im geschützten Wasser sind fast täglich möglich.

Durchschnittlich 7 Sonnenstunden täglich selbst in der Hochregenzeit bedeuten, dass Sonne und Schauer sich abwechseln — kein Vergleich zu den zuverlässig grauen Monsunwochen in Südostasien.

Spa- und Wellness-Angebote der Resorts sind in der Regenzeit besonders günstig buchbar, weniger ausgebucht und durch die trommelartigen Regenschauer auf dem Dach besonders atmosphärisch.

Tauchgänge sind in der Regenzeit weiterhin möglich — Meeresschildkröten, Haie, Barrakudas und Rochen sind aktiver, weil der Monsun das Nährstoffangebot erhöht.

Nachteile

Im Oktober fallen 222 mm Regen an 14 Tagen und im Mai 216 mm an 15 Tagen — an Spitzentagen können mehrere Schauer aufeinanderfolgen und Bootsausflüge abgesagt werden.

Schnellbootverbindungen zwischen Inseln können bei rauer See zeitweise eingestellt oder verschoben werden — Transferplanung erfordert Puffer.

Wassersportangebote wie Kitesurfen, Windsurfen und Jetski sind in der Regenzeit wetterabhängiger und an windigen Tagen eingeschränkt oder geschlossen.

Außenriffe und Tauchplätze können bei starkem Wind unzugänglich sein, und die Unterwassersichtweite sinkt nach intensiven Regenfällen vorübergehend.

Bewölkte Tage und gedämpftes Licht beeinträchtigen Unterwasserfotografie — das berühmte türkisblaue Wasser wirkt unter grauem Himmel weniger spektakulär.

Einige kleinere Guesthouses und Budgetresorts auf lokalen bewohnten Inseln reduzieren ihr Angebot oder schließen in der Kernregenzeit für Renovierungen.

Weihnachten und Neujahr (23. Dezember bis 3. Januar) sind trotz des Dezembers als nassestem Monat (231 mm, 13 Tage) die teuersten Tage des Jahres — internationale Nachfrage treibt die Preise auf den Jahreshöchststand.

Preise in der Regenzeit

30–50%günstiger als in der Hochsaison

Von Mai bis Oktober fallen die Preise auf den Malediven um 30 bis 50 Prozent im Vergleich zur Trockenzeit von Januar bis April. September ist in der Regel der günstigste Monat des Jahres — Resorts, die in der Hochsaison 400–600 Euro pro Nacht für einen Überwasser-Bungalow berechnen, sind dann häufig ab 200–300 Euro buchbar. Wichtige Ausnahme: Die Weihnachts- und Neujahrswoche vom 23. Dezember bis 3. Januar ist trotz des nassen Dezembers die teuerste Zeit des Jahres auf den Malediven — wer in dieser Woche reist, bucht am besten mehrere Monate im Voraus.

Welche Monate sollte ich meiden?

Wer auf den Malediven eine vollständig verlässliche Sonnenwoche ohne Schauer erwartet und dabei auf Wassersport wie Kitesurfen oder ausgedehnte Schnorchel-Bootstouren angewiesen ist, fährt in der Kernregenzeit am schlechtesten. Die nassesten Monate sind eindeutig: Oktober mit 222 mm und 14 Regentagen und Mai mit 216 mm und 15 Tagen bilden die Extrempunkte des Iruvai. Nicht weit dahinter liegt September mit 213 mm an 15 Tagen. In diesen Monaten ist die Wahrscheinlichkeit, an einem Nachmittag einen Schauer zu erleben, am höchsten — und Schnellboote zu Nachbarinseln können bei auflandiger See kurzfristig Fahrten streichen. Einen besonderen Hinweis verdient Dezember: Obwohl er formal zur Trockenzeit zählt, ist er mit 231 mm und 13 Regentagen der nasseste Monat des Jahres überhaupt — ein meteorologisches Überbleibsel der Übergangsphasen zwischen den Monsunperioden. Wer im Dezember reist, sollte mit dieser Anomalie rechnen und nicht auf ununterbrochenen Sonnenschein setzen. Die eigentliche Trockenzeit beginnt erst im Januar mit 75 mm und 5 Regentagen und erreicht ihren Höhepunkt im Februar mit nur 39 mm an 3 Tagen.

Dezember auf den Malediven: Der nässeste Monat im vermeintlichen Winter

Wer erwartet, dass der Dezember auf den Malediven zum trockenen Nordostmonsun Hulhangu gehört, erlebt eine Überraschung: Mit 231 mm und 13 Regentagen ist Dezember der niederschlagsreichste Monat des gesamten Jahres — sogar nasser als die Hochregenzeitmonate Juni bis August. Der Grund liegt in der meteorologischen Übergansphase zwischen dem ausklingenden Iruvai und dem einsetzenden Hulhangu. In diesen Intermonsunal-Wochen können Schauer besonders unberechenbar und intensiv sein, da die atmosphärischen Druckverhältnisse instabil sind. Erst im Januar (75 mm, 5 Tage) und Februar (39 mm, 3 Tage) stabilisiert sich das Wetter deutlich. Wer die Malediven im Dezember besucht, sollte flexible Buchungen bevorzugen, Aktivitäten lieber morgens einplanen und sich auf mögliche Nachmittagsschauer einrichten — die Temperaturen und Wassertemperaturen bleiben angenehm, und das Schnorcheln ist trotz der Niederschläge in den riffgeschützten Lagunen meist problemlos möglich.

Regionale Unterschiede

Die Regenzeit fällt in Malediven nicht überall gleich aus. Je nach Region gibt es deutliche Unterschiede:

Nördliche Atolle (Baa, Raa, Haa Alifu)

Die nördlichen Atolle sind am stärksten dem Südwestmonsun Iruvai ausgesetzt — die offene Lage im Indischen Ozean sorgt für etwas rauere See und höheren Wellengang an Außenriffen. Das klingt zunächst nach einem Nachteil, ist für Naturliebhaber aber ein klarer Gewinn: Der Iruvai treibt nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche und lockt alljährlich ab Mai Mantarochen in die flache Lagune von Hanifaru Bay auf Baa-Atoll. Von Juli bis September versammeln sich dort teils Hunderte Mantarochen gleichzeitig — ein Naturschauspiel, das außerhalb der Regenzeit schlicht nicht existiert.

Tipp: Wer gezielt Mantarochen sehen möchte, plant den Aufenthalt auf Baa-Atoll für August oder September — und bucht einen Ausflug zur Hanifaru Bay frühzeitig, da die Plätze begrenzt und Buchungen verbindlich sind.

Zentrale Atolle (Nord- und Süd-Malé, Ari)

Die zentralen Atolle rund um die Hauptstadt Malé sind das Herzstück des Malediven-Tourismus. Die meisten Resorts liegen auf der Westseite ihrer Inseln und sind damit während des Südwestmonsuns Iruvai windgeschützt — die Lagunen bleiben ruhig, selbst wenn es draußen schauert. Das Ari-Atoll ist außerdem bekannt für seine hohe Walhaikonzentration: Walhaie sind hier zwar ganzjährig präsent, treten aber zwischen Mai und Dezember häufiger auf, da der Monsun das Nahrungsangebot im flachen Wasser erhöht.

Tipp: Reisende, die in der Regenzeit ein Tauch- oder Schnorchelabenteuer suchen, sind auf Ari-Atoll ideal aufgehoben — die Walhai-Chancen steigen mit der Monsunsaison.

Südliche Atolle (Addu/Seenu, Laamu, Gaafu)

Die südlichen Atolle liegen näher am Äquator und weisen ein leicht abweichendes Niederschlagsmuster auf: In den Übergangsphasen April und November können sie etwas trockener sein als die nördlichen und zentralen Atolle. Addu-Atoll (Seenu), das südlichste Atoll, ist deutlich weiter von Malé entfernt und erfordert einen Inlandsflug oder eine lange Bootsfahrt — es empfängt aber deutlich weniger Massentourismus und bietet eine ursprünglichere Erfahrung, die auch in der Regenzeit reizvoll ist.

Tipp: Für Taucher, die während des Iruvai möglichst stabile Bedingungen suchen, bieten die südlichen Atolle eine interessante Alternative — etwas weniger Regen in den Übergangsmonaten und enorm ruhige Riffe.

Windexposition: Ost- vs. Westseite der Inseln

Ein oft übersehener Faktor beim Buchen eines Malediven-Resorts ist die Ausrichtung der Bungalows und Strandabschnitte. Während des Iruvai (Mai–Oktober) sind östlich ausgerichtete Außenstrände rauer und können von Schauern stärker getroffen werden. Westlich ausgerichtete Lagunen hingegen sind in dieser Zeit geschützter. Im Nordostmonsun (Dezember–April) kehrt sich das Bild um: Dann sind westliche Außenriffe etwas exponierter und östliche Lagunen ruhiger.

Tipp: Beim Buchen eines Resorts in der Regenzeit (Mai–Oktober) lohnt es sich, beim Hotel explizit nach der Exposition der Wasserbungalows zu fragen und westlich ausgerichtete Lagunen oder riffgeschützte Unterkünfte zu wählen.

Was kann ich trotzdem unternehmen?

Auch während der Regenzeit gibt es in Malediven viel zu erleben:

  • Mantarochen-Watching an der Hanifaru Bay (Baa-Atoll): Von Mai bis November, mit Höhepunkt August–September, versammeln sich hier bis zu Hunderte Mantarochen in der flachen Lagune — ein exklusives Naturerlebnis, das es nur in der Regenzeit gibt.
  • Walhaisafari auf Ari-Atoll: Walhaie sind das ganze Jahr präsent, treten aber zwischen Mai und Dezember häufiger im flachen Wasser auf — halbträgige Schnorchelausflüge ab Resorts auf Ari-Atoll sind auch in der Regenzeit sehr erfolgreich.
  • Tauchen an Innenriffen und Lagungen-Riffen: Viele Hausriffe der Resorts sind selbst bei Schauern zugänglich — marine Vielfalt mit Schildkröten, Blacktip-Haien, Rochen und Napoleonfisch ist ganzjährig vorhanden und in der Regenzeit durch erhöhten Nährstoffeintrag sogar lebhafter.
  • Spa und Wellness: Die Regenzeit ist die beste Jahreszeit für Wellness-Retreats auf den Malediven — günstiger, weniger ausgebucht, und Regengeräusche auf dem Spa-Dach schaffen eine einzigartige Atmosphäre.
  • Sonnenuntergangs- und Nachtfischen: Das traditionelle maledivische Nachtfischen ist vollkommen wetterunabhängig und bietet einen authentischen Einblick in das Leben der Fischer — in der Regenzeit sind die Gruppengrößen kleiner und die Erfahrung persönlicher.
  • Kajakfahren und Stand-Up-Paddling in der Lagune: Geschützte Lagunen sind selbst in der Regenzeit meist ruhig genug für Paddelaktivitäten — zwischen den Schauern liegt die Lagune oft spiegelglatt da.
  • Tagestouren zu bewohnten Inseln (Local Islands): Besuche auf lokalen maledivischen Inseln wie Maafushi oder Rasdhoo bieten kulturellen Einblick und sind wetterunabhängig — lokale Märkte, Moscheen und Cafés funktionieren ungeachtet des Regens.
  • Unterwasserfotografie an Wracktauchplätzen: Wracktauchplätze wie die Maldive Victory oder die Kuda Giri bieten auch bei reduzierter Sichtweite faszinierende Fotomotive — die moosüberwachsenen Strukturen und Korallenformationen sind in der Regenzeit besonders dicht besiedelt.

Praktische Tipps für die Regenzeit in Malediven

  • Buche ein Resort auf der Westseite der Insel: Westlich ausgerichtete Lagunen und Überwasser-Bungalows sind während des Südwestmonsuns Iruvai (Mai–Oktober) besser vor Schauern und Wellengang geschützt — frage beim Resort explizit nach der Exposition der gebuchten Unterkunft.
  • Plane Bootstouren und Inselausflüge für den Morgen: Regenschauer auf den Malediven setzen häufig am frühen Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr ein — Schnorcheltrips, Delfinsafaris und Inselbesuche gelingen morgens deutlich zuverlässiger.
  • Buche Aktivitäten mit freier Stornierung: Schnellboottouren, Tauchausflüge und Ausfahrten zum offenen Ozean werden bei Schauern oder rauer See kurzfristig abgesagt — insistiere beim Resort auf kostenloser Umbuchung oder Rückerstattung.
  • Plane den Aufenthalt auf Baa-Atoll für August oder September, wenn du Mantarochen sehen möchtest: Die Hanifaru Bay ist in diesen Monaten am produktivsten, und die Kombination aus günstigsten Preisen und spektakulärstem Naturerlebnis ist einmalig.
  • Berücksichtige September und Oktober als bestes Preis-Wetter-Fenster: Der September ist der günstigste Monat, und das Wetter bessert sich zum Monatsende spürbar — Oktober bietet mit 222 mm zwar noch Regen, aber teils schon deutlich stabilere Phasen und Preise weit unter Hochsaisonniveau.
  • Plane Insel-Transfers mit Puffer ein: Schnellboote zwischen Inseln können bei rauer See verschoben werden — buche keine eng getakteten Anschlüsse und plane mindestens einen halben Tag Puffer vor Abflügen.
  • Nutze die Regenzeit für Wellness-Pakete: Viele Resorts bieten in der Niedrigsaison All-Inclusive-Wellness-Pakete mit Rabatt an — diese sind in der Regenzeit ohnehin ideal, weil Spa-Behandlungen bei tropischem Regen besonders entspannend wirken.
  • Vermeide Weihnachten und Neujahr ohne Frühbuchung: Trotz des nassen Dezembers (231 mm, 13 Tage) sind die Feiertage die teuerste Woche des Jahres — wer in dieser Zeit reisen möchte, bucht idealerweise vier bis sechs Monate im Voraus.

Wohin stattdessen? Alternativen zur Regenzeit

Wenn Malediven Regenzeit hat, sind diese Ziele eine gute Alternative:

Fazit: Ist die Regenzeit in Malediven ein Problem?

Die Iruvai-Regenzeit auf den Malediven ist kein Reisehindernis — sie ist eine Weichenstellung. Wer verlässlichen Strandurlaub ohne einen einzigen Regenschauer braucht, reist am besten von November bis April, mit dem Höhepunkt im Februar. Wer dagegen 30 bis 50 Prozent günstiger reisen, Mantarochen an der Hanifaru Bay und Walhaie auf Ari-Atoll erleben möchte und mit kurzen Nachmittagsschauern umgehen kann, findet im Iruvai einen der attraktivsten Urlaubskompromisse im Indischen Ozean. Der maledivische Monsun ist verglichen mit dem Monsun in Südostasien mild: Die Lagunen bleiben ruhig, die Temperaturen konstant, und 7 Sonnenstunden täglich sind selbst in den nassesten Monaten garantiert. September und Oktober bieten das beste Verhältnis aus Preis, Naturhighlights und bereits sich bessernden Bedingungen.

Häufige Fragen zur Regenzeit in Malediven

Wann ist die Regenzeit auf den Malediven?

Die Regenzeit auf den Malediven, lokal als Iruvai (Südwestmonsun) bekannt, dauert von Mai bis Oktober. Die niederschlagsreichsten Monate sind Oktober (222 mm, 14 Regentage), Mai (216 mm, 15 Tage) und September (213 mm, 15 Tage). Die Trockenzeit unter dem Nordostmonsun Hulhangu erstreckt sich von Januar bis April, mit dem trockensten Monat Februar (39 mm, nur 3 Regentage). Eine Besonderheit: Der Dezember liegt formal in der Trockenzeit, ist aber mit 231 mm und 13 Regentagen paradoxerweise der nasseste Monat des Jahres — ein meteorologisches Übergangsereignis zwischen den beiden Monsunsystemen.

Kann man die Malediven in der Regenzeit besuchen?

Ja, eine Reise in der Regenzeit ist auf den Malediven absolut möglich und für bestimmte Reiseziele sogar empfehlenswert. Der Iruvai bringt kurze, intensive Nachmittagsschauer, aber keine tagelangen Regenphasen — die Lagunen der meisten Resortinseln bleiben ruhig, und Schwimmen, Schnorcheln am Hausriff sowie Kajakfahren sind fast täglich möglich. Wer gezielt Mantarochen (Hanifaru Bay, Baa-Atoll) oder Walhaie (Ari-Atoll) sehen möchte, sollte die Regenzeit sogar bevorzugen, da diese Tierbeobachtungen außerhalb des Iruvai kaum möglich sind. Einschränkungen bestehen bei wetterabhängigen Schnellboottouren, offenen Schnorchelausfahrten und Wassersportangeboten.

Wie lange dauert die Regenzeit auf den Malediven?

Die Hauptregenzeit auf den Malediven (Iruvai, Südwestmonsun) dauert sechs Monate, von Mai bis Oktober. Hinzu kommt der meteorologisch unbeständige Dezember, der mit 231 mm und 13 Regentagen formal zur Trockenzeit gehört, aber der nasseste Monat des Jahres ist. Die eigentliche Trockenzeit erstreckt sich von Januar bis April — mit dem absolut trockensten Monat Februar (39 mm, 3 Regentage) und einem zunehmend feuchteren April (132 mm, 9 Tage) als Übergangsmonat.

Wann sind die Malediven am günstigsten?

Die günstigsten Preise auf den Malediven finden sich von Mai bis Oktober, mit dem absoluten Tiefpunkt im September. In dieser Zeit fallen die Übernachtungspreise um 30 bis 50 Prozent im Vergleich zur Hochsaison — ein Überwasser-Bungalow für 200 Euro pro Nacht statt 400 Euro ist möglich. September und Oktober gelten als bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: günstige Preise, gute Mantarochen- und Walhaibeobachtungen, und sich bereits stabilisierendes Wetter. Wichtige Ausnahme: Die Weihnachts- und Neujahrswoche (23. Dezember bis 3. Januar) ist trotz des nassen Dezembers die teuerste Zeit des Jahres auf den Malediven.

Wann kann man Mantarochen auf den Malediven sehen?

Mantarochen sind auf den Malediven von Mai bis November am zuverlässigsten zu beobachten — genau die Regenzeit. Der Iruvai (Südwestmonsun) bringt nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche und lockt die Mantarochen in Scharen in die flache Lagune der Hanifaru Bay auf Baa-Atoll. Der Höhepunkt liegt zwischen Juli und September, wenn sich dort regelmäßig Hunderte von Mantarochen gleichzeitig versammeln. Außerhalb der Regenzeit (November bis April) sind Mantarochen zwar vereinzelt sichtbar, aber die spektakulären Massenansammlungen gibt es ausschließlich im Iruvai.

Sind die Malediven im Oktober noch schön?

Ja, die Malediven sind auch im Oktober noch besuchenswert — aber mit realistischen Erwartungen. Oktober ist mit 222 mm und 14 Regentagen einer der nassesten Monate der Regenzeit. Nachmittagsschauer kommen häufig, und einzelne Bootstouren können abgesagt werden. Gleichzeitig bietet Oktober ausgezeichnete Mantarochen-Chancen an der Hanifaru Bay (Baa-Atoll), sehr günstige Preise (30–50 % Rabatt), ruhige Lagunen für Schwimmen und Schnorcheln, und Wassertemperaturen von konstant 28–30°C. Wer Flexibilität mitbringt und morgens Ausflüge plant, erlebt oft überraschend schöne Tage — und das zu einem Bruchteil der Hochsaisonpreise.