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Regenzeit Bali: Wann & was erwartet mich?

Aktualisiert 2026

Die Regenzeit in Bali dauert von November bis März und umfasst zusätzlich den April, Oktober. Der nasseste Monat ist der Januar mit 345 mm Niederschlag an 24 Regentagen.

Kurz: NovemberMärz + April, Oktober

Bedingt empfehlenswert

Bali in der Musim Hujan ist ein Kompromiss: Yogis, Kulturreisende und Budgettraveller kommen auf ihre Kosten, aber für Strandurlaub und Tauchen ist die Regenzeit von November bis April — besonders der Januar und Dezember — klar die schlechteste Wahl.

Bali und Regen — zwei Begriffe, die für viele Reisende nicht zusammenpassen. Dabei gehört die Musim Hujan, die balinesische Regenzeit, zum Herzschlag der Insel wie die täglichen Tempelzeremonien und der Duft von Räucherstäbchen. Von November bis April regiert der Westmonsun über Bali — und der Januar ist mit 345 mm Niederschlag und 24 Regentagen der nasseste Monat des Jahres. Dicht gefolgt vom Dezember mit 300 mm und 22 Regentagen. Was viele Reisende nicht wissen: Der Regen kommt fast immer erst am Nachmittag oder Abend. Morgens zeigt sich Bali oft von seiner schönsten Seite — die Reisfelder leuchten in einem unvergleichlichen Grün, die Luft riecht nach feuchter Erde und Frangipani, und die Tempel gehören dir nahezu allein. Gleichzeitig fallen die Hotelpreise in der Musim Hujan um 20 bis 40 Prozent — für Budget-Reisende, Yoga-Enthusiasten und Kulturinteressierte ist die Regenzeit deshalb längst kein Tabuthema mehr. Wer die Spielregeln der Musim Hujan kennt, reist günstiger, ruhiger und mit einem Bali, das fernab von Hochsaisonmassen seinen eigentlichen Charakter zeigt.

Regenzeit Bali

Regenzeit Bali – Monat für Monat

Jan
345 mm
24 Regentage
Feb
285 mm
20 Regentage
Mär
215 mm
17 Regentage
Apr
110 mm
11 Regentage
Mai
75 mm
8 Regentage
Jun
70 mm
6 Regentage
Jul
40 mm
4 Regentage
Aug
40 mm
3 Regentage
Sep
50 mm
4 Regentage
Okt
130 mm
9 Regentage
Nov
220 mm
15 Regentage
Dez
300 mm
22 Regentage
HauptregenzeitRegenzeitTrockenzeit

Regenzeit: Januar, Februar, März, November, Dezember. Trockenzeit: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober.

Detailliertes Wetter nach Monat

Alle Wetterdaten für Bali — Temperaturen, Sonnenstunden und mehr:

Was erwartet mich während der Regenzeit in Bali?

Ein typischer Regentag auf Bali im Januar beginnt bewölkt, aber trocken. Morgens gegen 7 Uhr ist der Himmel gedämpft grau oder teilweise klar — gut genug für einen Tempelbesuch oder eine Wanderung durch die Reisfelder von Tegallalang. Gegen 11 Uhr bauen sich Cumuluswolken über dem Bergmassiv auf. Am frühen Nachmittag, oft zwischen 13 und 16 Uhr, entlädt sich ein tropischer Guss: Binnen Minuten prasseln warme Tropfen auf die Straße, Rikschas suchen Unterstand, und das Wasser läuft in kleinen Flüssen durch die Gassen. Nach 30 bis 90 Minuten hört es ebenso abrupt auf wie es begann. Die Luft ist danach auf 26–27°C abgekühlt und riecht intensiv nach Pflanzen und nassem Stein. Im Januar und Dezember kann sich dieses Muster jedoch wiederholen — zweimal täglich, manchmal auch nachts — und an schlimmsten Tagen regnet es fast durchgehend von Mittag bis in den Abend. Die Luftfeuchtigkeit liegt konstant zwischen 85 und 95 Prozent. In Ubud kommen zum Regen noch Nebelschwaden hinzu, die sich um die Reisfelder legen und eine fast mystische Atmosphäre schaffen. An der Ostküste in Amed ist das Bild milder: Hier blockt der Agung-Vulkan einen Teil des Monsuns, und an manchen Tagen scheint sogar die Sonne, während es im Süden strömt.

Regen auf Bali folgt einem tropischen Rhythmus: Die Schauer kommen meist am Nachmittag oder Abend und sind oft heftig, aber kurz. Morgende sind in der Regenzeit häufig bewölkt aber trocken — genug Zeit für Tempelbesuche oder einen frühen Strandspaziergang. Die Temperaturen bleiben ganzjährig warm zwischen 26 und 32°C, und die hohe Luftfeuchtigkeit lässt die Wärme intensiver wirken als in der Trockenzeit.

Lohnt sich Bali in der Regenzeit?

Eine Reise während der Regenzeit nach Bali hat Vor- und Nachteile. Hier ein Überblick:

Vorteile

Hotelpreise 20–40 % günstiger als in der Hochsaison von Juli bis August — Villas und Boutique-Resorts werden erschwinglich

Die Reisfelder und Dschungellandschaften Balis erreichen ihr sattest grünes Aussehen während und nach der Regenzeit

Weniger Touristen: Beliebte Tempel wie Tanah Lot, Uluwatu oder Tegallalang Rice Terraces sind deutlich ruhiger als in der Hochsaison

Regen kommt auf Bali fast immer nachmittags oder abends — Morgen und frühe Nachmittage sind häufig klar und für Aktivitäten nutzbar

Wasserfälle wie der Gitgit im Norden oder Tibumana im Osten führen in der Regenzeit volles Wasser und sind in ihrer beeindruckendsten Form

Die Surfbedingungen an der Westküste (Canggu, Kuta) sind in der Regenzeit für erfahrene Surfer oft exzellent durch starken Westdünung

Yogazentren und Wellnessresorts in Ubud sind in der Regenzeit angenehmer besucht — mehr Ruhe, günstigere Preise, offene Kursplätze

Nyepi im März, der balinesische Tag der Stille, ist ein einzigartiges kulturelles Erlebnis, das die Insel komplett zum Stillstand bringt

Nachteile

Im Januar fallen 345 mm Regen an 24 Tagen — das bedeutet statistisch an drei von vier Tagen Regen und macht verlässliche Strandtage nahezu unmöglich

Bootstouren zu den Nachbarinseln Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan werden bei rauer See kurzfristig abgesagt oder sind gefährlich

Tauchen und Schnorcheln sind in der Regenzeit eingeschränkt: Die Sichtweite unter Wasser sinkt durch aufgewirbeltes Sediment und den erhöhten Wellengang

Die Luftfeuchtigkeit steigt auf 85–95 Prozent und macht die Hitze von 28–30°C körperlich deutlich belastender als in der Trockenzeit

Überflutungen können in tiefer gelegenen Gebieten, besonders in Teilen von Kuta und entlang von Flüssen, einzelne Straßen zeitweise blockieren

Mücken und Insekten sind in der feuchten Jahreszeit deutlich aktiver — Dengue-Prophylaxe und konsequenter Insektenschutz sind unbedingt erforderlich

Weihnachten und Neujahr (23. Dezember bis 3. Januar) bilden eine paradoxe Ausnahme: Trotz 300 mm Regen im Dezember steigen die Preise in dieser Woche auf den Jahreshöchststand

Tagestrips auf die Reisfelder in Tegallalang oder zum Mount Batur können nach starkem Regen durch Schlamm und Überschwemmungen eingeschränkt sein

Preise in der Regenzeit

20–40%günstiger als in der Hochsaison

In der Musim Hujan (November bis April) fallen die Hotelpreise auf Bali um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zur Hochsaison von Juli bis August. Januar und Februar sind mit Abstand die günstigsten Monate des Jahres — eine Villa in Seminyak, die in der Hochsaison 300 Euro pro Nacht kostet, ist dann häufig für 150–200 Euro buchbar. Eine wichtige Ausnahme: Die Weihnachts- und Neujahrswoche vom 23. Dezember bis 3. Januar ist trotz des Regens die teuerste Zeit des Jahres auf Bali — internationale Nachfrage treibt die Preise auf den Jahresmaximalstand, weshalb frühzeitige Buchungen in dieser Woche unbedingt empfehlenswert sind.

Welche Monate sollte ich meiden?

Wer auf verlässliche Strandtage und ruhige Meeressoberflächen angewiesen ist, sollte den Januar und den Dezember meiden. Mit 345 mm an 24 Tagen bzw. 300 mm an 22 Tagen sind dies die beiden nassesten Monate des Jahres — Bootstouren nach Nusa Penida werden häufig abgesagt, Strandtage sind kaum planbar, und die See ist zu rau zum Schnorcheln. Nur wenig besser ist der Februar mit 285 mm und 20 Regentagen. Der November markiert den Beginn der Musim Hujan mit 220 mm und 15 Regentagen — noch moderat, aber der Trend ist klar. Der März mit 215 mm und 17 Regentagen ist ambivalent: Wer früh im Monat reist, findet etwas bessere Bedingungen, wer Ende März bleibt, muss mit dem Höhepunkt der Regenzeit rechnen. Eine besondere Situation ergibt sich in der letzten Märzwoche: Nyepi, der balinesische Tag der Stille, legt die gesamte Insel lahm — wer das nicht einplant, riskiert einen geschlossenen Flughafen. Wer dennoch in der Kernregenzeit nach Bali muss, zieht entweder in die Ostküste (Amed) oder nach Lovina im Norden — beide Regionen sind durch den Agung-Gebirgszug deutlich geschützter.

Oktober: Der Übergang — wenn der Westmonsun zurückkehrt

Oktober ist auf Bali kein Regenmonat im eigentlichen Sinne — aber auch keine sichere Trockenzeit mehr. Mit 130 mm Niederschlag an 9 Tagen steht der Oktober zwischen den Welten: Noch bis Mitte Oktober dominieren die Bedingungen der Musim Kemarau, der Trockenzeit. Morgende sind oft herrlich klar, und gute Tauchgänge in Amed oder Ausflüge nach Nusa Penida sind noch regelmäßig möglich. Dann, meist in der zweiten Oktoberhälfte, beginnen die ersten unvorhergesehenen Nachmittagsgewitter — kurz, heftig, und ein deutliches Signal, dass die Musim Hujan naht. Die Preise sind in dieser Übergangsphase bereits gesunken, die Touristenzahlen noch auf annehmbarem Niveau. Für Reisende mit Flexibilität ist der Oktober ein attraktiver Kompromiss: deutlich günstigere Preise als im Hochsommermonat August, bei noch häufigen Schönwettertagen.

Regionale Unterschiede

Die Regenzeit fällt in Bali nicht überall gleich aus. Je nach Region gibt es deutliche Unterschiede:

Südküste (Kuta, Seminyak, Jimbaran)

Die Südküste trägt die volle Wucht des Westmonsuns Musim Hujan. In den Kernmonaten Januar und Dezember prasseln hier die meisten der 345 mm bzw. 300 mm Niederschlag auf die beliebten Touristenstränden. Die See wird rauer, Wellenhöhen steigen auf 2–3 Meter — für erfahrene Surfer ein Spektakel, für Badegäste und Schnorchler eine klare Einschränkung. Die Hotels in Kuta und Seminyak bieten in dieser Zeit die günstigsten Preise des Jahres.

Tipp: Wer dennoch die Südküste in der Regenzeit besucht, legt Strandbesuche auf den frühen Morgen — ab 7 Uhr ist die Luft noch frisch und der Regen hat oft noch nicht eingesetzt.

Ubud & Zentralbali

Ubud und das Hochland Zentralbalis erhalten in der Regenzeit zuverlässig starken Niederschlag, manchmal sogar mehr als die Küste — die Berglage verstärkt die Wolkenbildung. Was jedoch bleibt, ist die einzigartige Atmosphäre: Die Reisfelder leuchten in einem satten, unvergleichlichen Grün, die Wasserfälle führen volles Wasser, und der frühe Morgen vor dem Regen gehört zu den schönsten Momenten auf Bali. Yoga-Studios, Tempel und Kunstgalerien sind vom Regen unabhängig und in der Lowseason besonders ruhig.

Tipp: Ubud ist die beste Basis für Regenzeit-Reisende: Kulturprogramm, Yoga und Kulinarik sind hier auch an Regentagen vollständig genießbar, und die Preise für Villas sind deutlich günstiger als von Juli bis September.

Ostküste (Amed, Candidasa)

Die Ostküste liegt im Regenschatten des Agung-Vulkans und ist im Vergleich zur Südküste und Ubud spürbar trockener, selbst in der Hochregenzeit. Im Januar, wenn die Südküste unter 345 mm leidet, ist es in Amed oft möglich, zumindest einige Tauchgänge pro Woche zu absolvieren. Die Sichtweite unter Wasser ist in der Regenzeit zwar reduziert, aber erfahrene Taucher schätzen die leeren Tauchplätze und die günstigeren Tauchschulpreise.

Tipp: Für Taucher und Schnorchler, die unbedingt in der Regenzeit nach Bali möchten, ist Amed die klügste Wahl — plötzliche Regenschauer kommen, aber das Tauchen ist häufiger möglich als im Süden.

Norden (Lovina, Singaraja)

Der Norden Balis ist ein echter Geheimtipp für Regenzeit-Reisende. Lovina und Singaraja liegen auf der Leeseite des zentralen Gebirgszugs und erhalten deutlich weniger Niederschlag als der Süden oder Ubud. Während Kuta im Januar unter 345 mm Regen leidet, sind im Norden sonnige Morgende keine Seltenheit. Delfin-Beobachtungstouren bei Sonnenaufgang, schwarze Sandstrände und das Gitgit-Wasserfall-Gebiet sind hier ganzjährig attraktiv.

Tipp: Lovina ist der am meisten unterschätzte Reiseziel auf Bali für die Monate November bis März — geringere Regenmengen, günstigere Unterkunftspreise und kaum Touristen ergeben eine seltene Kombination.

Was kann ich trotzdem unternehmen?

Auch während der Regenzeit gibt es in Bali viel zu erleben:

  • Tempelbesuche: Die hinduistischen Tempel Balis — Tanah Lot, Uluwatu, Besakih, Pura Tirta Empul — sind zu jeder Jahreszeit offen und in der Regenzeit deutlich ruhiger; Zeremonien und Opfergaben sind in der kühleren Luft nach dem Regen besonders intensiv
  • Yoga und Wellness in Ubud: Balis Yogazentrum schlechthin ist in der Regenzeit entspannter und günstiger — viele Retreats bieten Niedrigsaison-Pakete an, und die grüne Dschungelumgebung wirkt nach dem Regen atemberaubend
  • Kochkurse: Balinesische Kochkurse in Ubud oder Seminyak sind ein wetterfestes Highlight und bieten tiefen Einblick in die lokale Küche mit frischen Marktbesichtigungen
  • Wasserfälle erkunden: Gitgit (Norden), Tibumana, Tukad Cepung und Sekumpul führen in der Regenzeit volles Wasser — ein Naturschauspiel, das die Trockenzeit kaum bieten kann
  • Kunstgalerien und Museen in Ubud: Das ARMA Museum, das Puri Lukisan Museum und die zahlreichen Galerien entlang der Monkey Forest Road sind vollständig regenunabhängig
  • Surfen an der Westküste: Für erfahrene Surfer liefert die Regenzeit hervorragende Bedingungen — Breaks wie Echo Beach in Canggu oder Batu Bolong profitieren vom westlichen Monsundünung
  • Reisfeld-Wanderungen am frühen Morgen: Die Tegallalang Rice Terraces und die Jatiluwih-Reisfelder (UNESCO-Welterbe) sind am frühen Morgen vor dem Regen grüner und neblig-atmosphärischer als in der Trockenzeit
  • Nyepi erleben (März): Der balinesische Tag der Stille ist einer der faszinierendsten kulturellen Momente Südostasiens — die gesamte Insel kommt zum Stillstand, kein Licht, kein Verkehr, kein Lärm

Praktische Tipps für die Regenzeit in Bali

  • Plane Aktivitäten für den Morgen: Regen auf Bali setzt fast immer nachmittags ein — wer Tempel, Reisfelder oder Wasserfälle vor 12 Uhr besucht, hat häufig freie Bahn und blauen Himmel
  • Buche stornierbare Bootstouren und Ausflüge: Fahrten nach Nusa Penida und Tauchangebote werden bei rauer See kurzfristig abgesagt — bestehe auf kostenloser Umbuchung oder Rückerstattung
  • Packe einen kompakten Regenponcho statt eines Regenschirms: Tropischer Regen auf Bali ist heftig genug, um jeden Schirm nutzlos zu machen — ein leichter Poncho gehört in jeden Tagesrucksack
  • Meide Weihnachten ohne Frühbuchung: Die Woche vom 23. Dezember bis 3. Januar ist trotz Regenzeit die teuerste auf Bali — wer in dieser Zeit reist, bucht idealerweise 3–4 Monate im Voraus
  • Nutze die Ostküste (Amed) für Tauchen: Amed liegt im Regenschatten des Agung und ist in der Regenzeit spürbar trockener als der Süden — für Taucher die klügste Wahl in der Musim Hujan
  • Informiere dich über Nyepi im März: Der Saka-Kalender bestimmt das genaue Datum — fliege nicht am Nyepi-Tag an oder ab, denn der Flughafen ist geschlossen und kein Transport ist erlaubt
  • Dengue-Prophylaxe ist Pflicht: Bali hat keine Malaria, aber Dengue-Fieber ist in der Regenzeit ein reales Risiko — trage abends helle, lange Kleidung und nutze Repellents mit DEET oder Icaridin
  • Erkunde den Norden (Lovina) für günstigeres und trockeneres Wetter: Der Norden Balis ist durch den Gebirgszug vom Westmonsun geschützt und deutlich trockener als Kuta oder Ubud — ein echter Geheimtipp für Budgetreisende von November bis März

Wohin stattdessen? Alternativen zur Regenzeit

Wenn Bali Regenzeit hat, sind diese Ziele eine gute Alternative:

Fazit: Ist die Regenzeit in Bali ein Problem?

Die Regenzeit auf Bali ist kein Grund, die Insel zu meiden — sie ist ein Argument, sie anders zu erleben. Wer Januar und Dezember vermeidet oder bereit ist, diese Monate mit angepassten Erwartungen anzugehen, findet auf Bali eine Insel, die günstiger, ruhiger und in mancher Hinsicht authentischer ist als zur Hochsaison. Die Musim Hujan gehört zu Bali wie die Reisfelder und die Tempel: Sie formt die Landschaft, trägt die Ernten und gibt der Insel das satte Grün, das Millionen von Besuchern fasziniert. Unsere Empfehlung: Reise in die Regenzeit nach Bali, wenn du Yoga, Kultur, Ubud oder Surfen schätzt — und wähle die Ostküste oder den Norden, wenn du das Regenmenge reduzieren möchtest. Wer verlässlichen Sonnenschein und ruhige See braucht, ist zwischen Mai und September am besten aufgehoben.

Häufige Fragen zur Regenzeit in Bali

Wann ist die Regenzeit auf Bali?

Die Regenzeit auf Bali, lokal als Musim Hujan bekannt, dauert von November bis April. Die intensivsten Monate sind Januar mit 345 mm und 24 Regentagen sowie Dezember mit 300 mm und 22 Regentagen. Die Trockenzeit Musim Kemarau erstreckt sich von Mai bis September, wobei Juli und August mit je nur 40 mm und 3–4 Regentagen die trockensten Monate sind.

Kann man Bali in der Regenzeit besuchen?

Ja, aber mit angepassten Erwartungen. Strandurlaub, Schnorcheln und Bootstouren sind besonders im Januar und Dezember kaum verlässlich planbar. Für Kulturreisende, Yoga-Urlauber und Surfer ist die Regenzeit jedoch eine echte Option: Tempel, Ubud, Kochkurse und Wellness-Programme sind vom Regen unabhängig, und die Preise liegen 20–40 Prozent unter dem Hochsaisonniveau.

Wie lange dauert die Regenzeit auf Bali?

Die Musim Hujan auf Bali dauert offiziell von November bis April — also sechs Monate. Der Übergangsmonat Oktober bringt bereits erste Regenschauer mit 130 mm und 9 Regentagen. Die Kernzeit mit den intensivsten Niederschlägen umfasst die Monate November bis März, mit dem absoluten Höhepunkt im Januar und Dezember.

Wie viel Regen fällt auf Bali im Januar?

Der Januar ist der nasseste Monat auf Bali: Es fallen durchschnittlich 345 mm Niederschlag an 24 Regentagen. Das bedeutet statistisch an drei von vier Tagen Regen. Zum Vergleich: Der trockenste Monat August kommt mit nur 40 mm auf 3 Regentage — knapp ein Zehntel des Januar-Wertes.

Ist Bali im Dezember wegen Regen schlecht?

Der Dezember ist der zweitnasseste Monat auf Bali mit 300 mm und 22 Regentagen — für einen klassischen Strandurlaub ist er deutlich eingeschränkt. Gleichzeitig ist die Weihnachts- und Neujahrswoche vom 23. Dezember bis 3. Januar trotz des Regens die teuerste Zeit des Jahres, da internationale Nachfrage die Preise auf den Jahreshöchststand treibt. Wer Bali im Dezember besucht, sollte sich auf Kultur, Wellness und Ubud konzentrieren statt auf Stranderholung.

Was kostet ein Urlaub auf Bali in der Regenzeit?

In der Regenzeit von November bis April fallen die Hotelpreise auf Bali um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zur Hochsaison. Januar und Februar sind die günstigsten Monate des Jahres. Eine Villa in Seminyak oder Ubud, die in der Hochsaison 300 Euro pro Nacht kostet, ist dann häufig für 150–200 Euro buchbar. Wichtige Ausnahme: Die Weihnachts- und Neujahrswoche (23. Dezember bis 3. Januar) ist trotz des Regens die teuerste Zeit auf Bali — frühzeitige Buchung ist in diesem Zeitraum unbedingt empfehlenswert.